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Embedded Vision – Es muss nicht immer Asien sein!

Embedded Vision – Es muss nicht immer Asien sein!

Wie Embedded Vision-Produkte auch mit europäischen Partnern kostengünstig, schnell und mit hoher Qualität entwickelt werden können.

 

Embedded Vision ist ein wichtiger Treiber der Digitalisierung und Automatisierung, Maschinen und Geräte werden intelligent und autonom, indem sie das Sehen lernen. Um Bildverarbeitung effizient und günstig in ihre Produkte zu integrieren, arbeiten viele Unternehmen und OEMs mit Komponenten und Anbietern aus Fernost zusammen. Axel Krepil, VP Sales von FRAMOS in München, berichtet von den daraus resultierenden Herausforderungen – und wie Hersteller und Kunden im direkten Kontakt mit europäischen Partnern passgenaue Vision-Lösungen mit hoher Qualität und dennoch geringen Kosten entwickeln können – und dabei noch ihre Time-to-Market verkürzen.

 

Welche Herausforderungen birgt Embedded Vision und welche Erfahrungen machen OEM’s und Unternehmen dabei?

Axel Krepil: Embedded Vision ist für viele Hersteller und Unternehmen eine Chance, ihre Produkte durch visuelle Sensorik “smart” zu machen oder ihre Prozesse zu automatisieren. Sehende Roboter, Drohnen oder autonome Helfer machen die Industrie konkurrenzfähiger, Smart Home-Geräte oder AR/VR-Anwendungen eröffnen neue, potenzialträchtige Consumer-, Industrie- und Medizintechnik-Märkte. Damit Unternehmen diese Wettbewerbsvorteile voll nutzen können, muss die Entwicklung von Produkten und Lösungen mit Embedded Vision schnell gehen, effizient sein und darf möglichst wenig kosten – bei bestmöglicher Qualität natürlich. Um diesen Spagat zu schaffen und der Konkurrenz den entscheidenden Schritt voraus zu sein, greifen nach meiner Beobachtung zunächst viele Kunden auf Vision-Komponenten und vermeintliche “Schnäppchen”-Anbieter aus Fernost zurück. Ich höre dann oft, wie Kunden sich über unzureichende Kommunikation, lange Detailabstimmung und Lieferverzögerungen oder auch mangelnde Qualität beschweren. Einige unserer aktuellen Kunden haben die Zusammenarbeit mit Fernost probiert – und sind am Ende für ein optimales Ergebnis aus Qualität, Preis, technischem Support und schnellen Entwicklungszyklen doch bei uns als Partner vor Ort gelandet.

Von welchen Problemen berichten Ihre Kunden?

Axel Krepil: Wir hören insbesondere von unterschiedlichen technischen Erwartungen an das Produkt, der Qualität und Integration sowie Kommunikationsschwierigkeiten. Viele Angebote aus Fernost umfassen zum Beispiel ein reines Sensor- oder Kameramodul, aber keine oder keine flexible und vielseitige Evaluierungsplattform, wie es für Embedded Vision gebraucht wird. Auch vermissen die Kunden ganzheitliche Sensor- und Optiklösungen, Testing-Plattformen, passende IP und auch technischen Support und Beratung, um ihren Maschinen das Sehen beizubringen. Das ist besonders schwierig für Kunden, die ihre Stärken auf der Systemseite haben und zum ersten Mal mit Embedded Vision arbeiten oder die keine Zeit oder keine eigenen Ressourcen zur Verfügung haben, um tiefer in die Vision-Entwicklung einzusteigen.

Haben Sie konkrete Beispiele?

Axel Krepil: Kunden haben mir berichtet, dass ihnen auf der Suche nach passenden Sensormodulen Baumaße von 38 x 38 Millimeter angeboten wurden. Zum Zwecke der Evaluierung sind solche klobigen Module ja ganz in Ordnung, aber für die schlussendliche Geräteintegration von Embedded Vision auf kleinstem Bauraum ist das oft zu groß. Andere Beispiele berichteten von unsauber geschriebenen Treibern oder unzureichender Dokumentation. Das behindert die schnelle und effiziente Vision-Entwicklung und generiert zusätzliche Kosten. Insgesamt scheint die Qualität häufig nicht zu überzeugen – aber bei uns landen natürlich verstärkt auch diejenigen Kunden, die sich nach Alternativen umsehen und ein besseres Design oder funktionierende Treiber benötigen. Es gibt auch in Asien große Unterschiede und viele gute Anbieter, das hängt immer vom Einzelfall ab.

Sie haben außerdem die Kommunikation angesprochen …

Axel Krepil: Ich kann immer nur von den Erfahrungen erzählen, die Kunden an mich herantragen. Subjektiv scheinen persönlicher Kontakt oder direkter Support oft nicht zu existieren oder sind aus China oder Taiwan heraus wahrscheinlich nur für extrem hochvolumige Kunden möglich. Wir arbeiten hier oft mit mittelständigen Unternehmen, deren Stückzahl nie an Apple o.ä. heranreichen wird. Diese Kunden vermissen dann die direkte Beziehung zum Lieferanten und beschweren sich über reinen Katalogverkauf ohne technische Unterstützung. In so einem Falle kann FRAMOS mit lokalen Ansprechpartnern und persönlicher Kommunikation bei der Realisierung von individuellen Kundenlösungen deutlich besser helfen – am Ende kommt das den Kunden oft schneller und günstiger. Für Sensoren etwa sind wir seit Jahrzehnten eine verläßliche Quelle für Sony und ON Semiconductor, sowie für die passenden Optiken. Wir verfügen inhouse über umfangreiche Sensor-Erfahrung und bieten verschiedene direkte Support-Kanäle.

kaleidico-RDYdOvk8ats-unsplash_editedLaut Axel Krepil vermissen Kunden oft die direkte Beziehung zu asiatischen Lieferanten – Framos bietet verschiedene direkte Support-Kanäle und Experten für die Beratung vor Ort

Der Hauptgrund für die Zusammenarbeit mit asiatischen Lieferanten ist aber oft der Preis.

Axel Krepil: Mit unseren langjährigen Partnerschaften zu Sensor-Lieferanten wie Sony oder ON Semiconductor und weiteren Dienstleistern sind wir extrem konkurrenzfähig in der Mengenpreisgestaltung. FRAMOS bietet wettbewerbsfähige Preise mit sowohl lokalen und wie auch Offshore-Produktionsmöglichkeiten und maximaler Flexibilität für den Kunden. Unsere eigene Produktreihe für die Embedded Vision-Entwicklung besteht aus aufeinander aufbauenden Sensormodulen und Adaptern, welche die direkte Verbindung zu den gängigen Prozessorplattformen herstellen. Durch den modularen Aufbau der sofort einsatzfähigen Kompontenten und die einfache Konnektivität sinken die Aufwände für das Protoyping, das Testing sowie die Integration bis zur Serienreife von Produkten mit integrierter Bildverarbeitung deutlich. Der Kunde kann auf unsere Erfahrung in der Bildverarbeitung zurückgreifen, spart damit eigene Ressourcen und kann sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren. Außerdem spart er bei den Materialkosten und Entwicklungsaufwänden und profitiert gleichzeitig von einer kürzeren Time-to-Market.

Wie genau erreichen Kunden die schnellere Time-to-Market?

Axel Krepil: Die FRAMOS-Sensormodule sind eine extrem vielseitige Plattform für hunderte von Bildsensoren. Alle Produkte liefern wir mit einer umfangreichen Dokumentation, die den Kunden befähigt, die eigene Entwicklung zu beschleunigen. Mit unserem breiten Spektrum an Bildsensoren und dem modularen Aufbau unseres Embedded Vision-Konzeptes können auch neue und zukünftige Sensoren schnell eindesigned werden. Der Kunde kann auf bestehenden Lösungen aufbauen und damit schneller innovative Produkte mit neuester Vision-Technologie auf den Markt bringen. Auf jeden Fall profitieren die Kunden von FRAMOS’ tiefem Sensorwissen und vermeiden so am Ende technische Überraschungen. Das FRAMOS-Sensormodul-Konzept und die angesprochene Konnektivität sorgen für eine schnelle und flexible Evaluierung. Auch individuelle Kundenwünsche und Anpassungen jeglicher Art können in kürzester Zeit umgesetzt werden, sogar bei kleineren Stückzahlen. Für die Serienproduktion arbeiten wir neben europäischen auch mit asiatischen Partnern zusammen, übernehmen für den Kunden die Kommunikation und Abstimmung und sorgen als lokaler Ansprechpartner für eine klare Abwicklung und ein reibungsloses Projektmanagement.

Vielen Dank für das Gespräch!

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