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Hinter den Kulissen der Bildverarbeitung: „Die eierlegende Wollmilchsau liegt in meiner DNA“

Hinter den Kulissen der Bildverarbeitung: „Die eierlegende Wollmilchsau liegt in meiner DNA“

Die optimale Bildverarbeitungslösung kann am Ende ganz anders aussehen, als zu Beginn eines Projektes gedacht. Dr. Frederik Schönebecks Job ist es, die Applikation seiner Kunden genau zu verstehen und die jeweils beste Vision-Lösung zu finden.

 

Erklären ist eine von Dr. Frederik Schönebecks Stärken. Als Field Application Engineer (FAE) bei FRAMOS hilft er Kunden, Bildverarbeitung optimal zu nutzen und damit „sehende“ Produkte zu schaffen. Er ist der zentrale Informations-Hub für Kunden und Vertriebskollegen, wenn es um die individuelle Entwicklung von Vision-Produkten geht. Es ist sein Job, immer eine Antwort zu haben, technische Zusammenhänge aufzuzeigen und das Sprachrohr von und zur Hard- und Software-Entwicklung zu sein. Er ist Experte, Berater und Support-Techniker zugleich. In seinem Arbeitsalltag hilft er Unternehmen der verschiedensten Branchen, ihre Maschinen und Geräte mit Augen auszustatten.

Frederik-Sch-nebeck„Wir versuchen, unseren Kunden genau dort zu helfen, wo es notwendig ist, damit sich diese auf ihre Applikationen und Märkte konzentrieren können. Die resultierenden Lösungen sind meist sehr individuell und garantieren so eine hohe Kundenzufriedenheit.“ Ob smarte Kühlschränke, intelligente Agrar-Drohnen oder hochsensible Industrieroboter – möchte ein Kunde ein „sehendes“ Produkt auf den Markt bringen oder in seinem Unternehmen einsetzen, ist Frederik Schönebeck meist ab der ersten Anfrage bei FRAMOS involviert. Zunächst unterstützt er den Vertrieb des globalen Vision-Partners als Pre-Sales-Berater. „Das Wichtigste ist, die Applikation des Kunden genau zu verstehen.“ Dazu muss er gemeinsam mit seinen Kollegen herausfinden, was der Kunde wie erreichen möchte und welche Rahmenbedingungen im Projekt bestehen. Genaue Anforderungsprofile dienen dann als Basis, ein optimales Vision-System für das Produkt des Kunden zusammenzustellen beziehungsweise mit dem FRAMOS Engineering-Team oder externen Partnern eine kundenspezifische Entwicklung zu entwerfen.

Abbildung 1: Dr. Frederik Schönebeck ist Field Application Engineer bei FRAMOS

Tiefes technisches Know How zu Bildsensoren ist dazu unerlässlich, sie sind das Herzstück jeder Bildverarbeitungsanwendung. Schönebeck muss sich zusätzlich mit Kameras, Optiken, Prozessortechnologien, Software-Pipelines sowie dem komplexen Zusammenspiel zwischen internen und externen Systemen auskennen. Nur mit dieser Expertise kann er es dem Kunden einfacher machen, schneller zu einer optimale Vision-Lösung zu kommen, welche dem Unternehmen ein erfolgreiches Produkt beschert. „Es kam schon vor, dass wir eine Anfrage für einen Sensor und eine Kamera bekamen und am Ende ein OLED Microdisplay inklusive einer eigens entwickelten Ansteuerung und einer Custom-Optik geliefert haben – einfach, weil es für den Kunden die beste Lösung war.“

Das Wissen für diese vielfältigen Aufgaben hat der Physiker während seiner Promotion in Astronomie gesammelt. „Ich habe das frühe Universum erforscht.“ Mit einer Begeisterung für Technik und einem Faible für Fotografie erstellte er damals eine eigene Imaging Processing Pipeline für Teleskopbilder, um mit der eigentlichen wissenschaftlichen Arbeit starten zu können. „Bei der Betrachtung der hochaufgelösten Bilder des Weltalls musste ich kleinste Sterne von Bildrauschen unterscheiden. Dazu ist es unabdingbar, den Sensor und seine Technologie genau zu verstehen.“ Als Nebeneffekt ist dabei eine grundlegende Expertise über Bildsensoren, Image Pipelines und die Verarbeitung von großen Datensätzen entstanden, welche heute den FRAMOS-Kunden und ihren Vision-Projekten zugutekommt.

„Meine absoluten Lieblingsprodukte sind Sensormodule mit hochauflösenden Sony-Sensoren. Mit einer Auflösung von über 60 Megapixel bekommt der Kunde eine atemberaubende Bildqualität zu einem vergleichsweise günstigen Preis. Und der Aufwand zur Integration ist bei den kleinen, direkt einsatzfähigen Modulen sehr überschaubar. Das macht die Entwicklung von Produkten mit Bildverarbeitung einfach und schnell.“

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Figure 2: FRAMOS Sensormodule sind in verschiedenen Versionen erhältlich, mit Adaptern und Processor Boards können Embedded Vision-Lösungen sehr schnell entwickelt werden.

Haben Frederik Schönebeck und seine Vertriebskollegen ein erfolgreiches Angebot abgegeben, ist es an ihm das Kundenprojekt von technischer Seite zu managen. Er erstellt Projektpläne, diskutiert die Anforderungen mit dem Engineering und bespricht die Lösungsansätze, damit der Kunde und die Entwicklungspartner auf einen Nenner kommen. „Der Kunde muss glücklich sein, genauso wie die Entwickler – ich bin Vermittler und Berater“, fasst Schönebeck zusammen. Sein Erfolgsrezept dafür ist jede Menge Empathie gepaart mit analytischem Denken. „Ich muss verstehen, was mein Gegenüber in jedem Projektschritt benötigt und blitzschnell einen Lösungsansatz aufzeigen.“ Dazu braucht es Verhandlungsgeschick, Bestimmtheit, Offenheit, Freundlichkeit, einen guten Instinkt sowie perfektes Zeitmanagement und Stressresistenz.

Achtzig Prozent seiner Zeit verbringt Schönebeck am Telefon oder in Meetings, er betreut Kunden vor Ort und ist ein echter Multi-Tasker. Seine Kollegen im Taufkirchner FRAMOS-Büro können ihn oft nur schwer erreichen. Dennoch hat er ein offenes Ohr und hilft an allen Ecken. „Als FAE bin ich in erster Linie Dienstleister, egal ob für den Kunden oder meine Kollegen.“ Beide Gruppen wissen, dass er ihnen mit seinem breiten Wissen das Leben leichter machen kann. Für FRAMOS betreut er Messe-Demos, gibt technische Trainings, hält Vorträge und Webinare, hilft bei technischen Fachartikeln und fungiert als Ideengeber für die strategische Ausrichtung und das Produktmanagement. Für Kunden validiert er technische Dokumente, testet neue Technologien und hält sich stets über technologische Trends am Markt auf dem Laufenden.

Wenn er als „eierlegende Wollmilchsau“ bezeichnet wird, schmunzelt Schönebeck, für ihn ist das ein Kompliment. „Natürlich bin ich Berater, Experte und Support-Techniker zugleich. Das ist die DNA eines Field Application Engineers und dies zu ändern wäre fatal. Mit genau dieser Mischung kann ich dem Kunden punktgenau helfen.“ Im Idealfall schaltet er zum richtigen Zeitpunkt zwischen den Rollen hin und her. Wie für einen Medizingerätehersteller, der bei FRAMOS eine Sensorberatung und die Entwicklung einer Kamera für ein Operationswerkzeug anfragte. Als Berater musste Schönebeck die optimale Lösung eruieren, und die sah ganz anders aus als gedacht: Ausgehend von Qualität, Zeit und Ressourcen war es für den Kunden am Ende am besten eine Standardkamera, ein OLED-Display und eine Treiberboardentwicklung für das Display zu beauftragen. Als Experte stand Schönebeck dann mit Tipps zum Kamera-Setup, der Spezifizierung des Treiberboards und der Auswahl des passenden Okulars zur Seite. Bei der Anbindung des Sensors an das Display musste vor allem auf eine geringe Latenz und eine möglichst verzögerungsfreie Bildwiedergabe geachtet werden. „Im Testing spreche ich die gleiche Sprache wie die Entwickler, ich bin quasi das Sprachrohr und das Bindeglied zwischen dem Kunden und seinen Entwicklern.“  Das Produkt befindet sich gerade in der Entwicklung und verspricht Chirurgen mehr Ergonomie und ein bequemeres Arbeiten. In seiner vielschichtigen Rolle als FAE wird Dr. Frederik Schönebeck auch die kontinuierliche Weiterentwicklung unterstützend begleiten.

micro_oledAbbildung 3: Sony OLED Microdisplays sind eine verzögerungsfreie Lösung, um hochauflösende Displays mit exzellenter Bildqualität in Vision-Applikationen zu integrieren

Schönebecks Motivation liegt vor allem darin, Kunden dabei zu helfen, die mächtigen Möglichkeiten der Bildverarbeitung noch einfacher zu nutzen. Besonders gefällt ihm die Diversität der Anwendungen, die er am Markt zu sehen bekommt. Vom bildgestützten Operationssystem für Chirurgen, über Cobots in der Logistik bis hin zu selbstfliegenden Überwachungsdrohnen, die im Falle verdächtiger Bewegungen Grundstücke automatisch beleuchten sowie ein Live-Video an das Handy des Hausbesitzers senden, ist die Bandbreite in allen Industrien riesig. Von Smart Home-Geräten, selbstfahrenden Autos, FollowMe-Drohnen und intelligenten Handy-Apps profitieren auch die Menschen im Alltag. Damit sorgt Schönebecks Arbeit für eine höhere Akzeptanz und hilft bei der Marktdurchdringung der Vision-Technologien. „Es macht Spaß, zu sehen, wie kreativ die Menschheit mit den Herausforderungen der heutigen Zeit umgeht und wie Bildverarbeitung das Leben der Menschen vereinfachen kann. Das gibt Hoffnung für die digitale Zukunft.“

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