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Das war die Vision-Messe 2018: Stimmen & Highlights, ausgewählt von FRAMOS

Das war die Vision-Messe 2018: Stimmen & Highlights, ausgewählt von FRAMOS

Die alle zwei Jahre stattfindende Vision Show in Stuttgart ist DAS Top-Vision-Event, bei dem sich buchstäblich jeder in der Branche trifft und mit Kollegen, Kunden und Wettbewerbern spricht. FRAMOS gibt einen Überblick über die neuesten Produktneuheiten der Messe sowie Highlights aus Interviews mit Firmenchefs, Produktexperten, Partnern und Lieferanten.

FRAMOS CEO Dr. Andreas Franz betont die Bedeutung der Vision Show Stuttgart für die Branche im Allgemeinen und vor allem, warum sie aus seiner Sicht in diesem Jahr so wichtig war:

Andreas“Die Vision-Messe ist aus mehreren Gründen das wichtigste Ereignis in unserer Branche. Auf der einen Seite haben wir hier alle zwei Jahre die Möglichkeit, alle Kunden, Lieferanten, Wettbewerber, Ex-Kollegen und diejenigen, die uns lieb geworden sind, zu treffen – sogar diejenigen, die eigentlich schon im Ruhestand sind. Dies ist der einzige Ort, zu dem alle aus der ganzen Welt kommen. Zweitens war diese Messe gerade für FRAMOS in diesem Jahr sehr wichtig. Wir haben das Unternehmen komplett umstrukturiert und in zwei neue, eigenständig operierende Unternehmen aufgeteilt: FRAMOS konzentriert sich ausschließlich auf Embedded Vision, während der neue Geschäftsbereich FRAMOS AI Deep Learning-Lösungen anbietet. Die Vision ist der perfekte Ort, um unsere neue Strategie auf den Markt zu bringen und zu zeigen, was wir machen.  Das Feedback von unseren Kunden in Bezug auf Embedded Vision und unsere Sensormodul-Linie ist umwerfend. Gerade darauf, dass wir nun für alle, die Embedded Vision einsetzen wollen, ein gleichberechtigter Partner und Dienstleister auf Augenhöhe sind.”

FRAMOS erste eigene Produktlinie für Embedded Vision

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Auf der Vision Show stellte FRAMOS seine erste Embedded Vision-Produktreihe vor, um Entwicklungszyklen zu vereinfachen und zu beschleunigen.  Chris Barrett, VP Engineering bei Framos, spricht über die Vorteile für Vision-Entwickler mit dem modularen Ansatz der neuen FRAMOS-Sensormodule:

“Für Embedded Vision-Kunden ermöglicht der modulare Ansatz unserer Produktreihe eine schnelle Integration von Sensoren auf einem Entwicklungsboard und ein sehr schnelles Prototyping. Sobald sie Sensor und Objektiv gewählt haben, können sie einfach ein Modul-Kit kaufen und direkt am ersten Tag ein erstes Bild bekommen. Die Softwareingenieure des Kunden können sofort mit dem Schreiben von Software für ihre Anwendung zu beginnen, und die Hardware-Leute sind in der Lage mit einem praxisgeprüften Schaltplan an ihrem finalen Design arbeiten. Der Kunde kann damit sein finales Produkt schon in sechs bis acht Wochen haben, was den Entwicklungszyklus verkürzt, mindestens um bis zu zwölf Wochen. Genau diese zwölf Wochen können entscheidend sein, wenn man versucht, einen Markt zu gewinnen.”
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Die FRAMOS-Technologie und die einzelnen Sensormodule und -Adapter wurden an zahlreichen Demo-Stationen präsentiert, buchstäblich jeder Besucher war begeistert vom ausgestellten Lego-Technik-Ansatz für die Embedded Vision-Entwicklung. Verschiedene Prozessoren und Plattformen wie der NVIDIA Jetson oder QUALCOMMs DragonBoard demosntrierten die hohe Flexibilität und die verschiedenen Optionen. Für den Aufbau eigener Plattformen wurde der SLVS-EC Rx IP Core für Xilinx FPGA’s gezeigt, der die Entwicklungszeit verkürzt, in dem er Kunden einen integrierbaren Logikblock für ein nahtloses Upgrade auf neue hochleistungsfähige Sensortechnologien bei gleichzeitiger Risikominimierung zur Verfügung stellt. Century Arks zeigte ein Embedded Vision-System mit sechs Kameramodulen, welches für Premium 360°-Geräte im Internet of Things (IoT) entwickelt wurde und den Sony IMX378-Sensor sowie ein ein fokussierbares Objektiv mit Bildstabilisierung beinhalt.

Bildsensoren sind das Herz jedes Vision-Systems

Drohne_CutSony‘s neuer Polarisationssensor, der IMX250MRZ, verfügt über eine 4-fach On-Chip-Polarisationstechnologie und war dieses Jahr eines der wichtigsten Themen für den Marktführer im Bereich Bildsensoren. Praxisorientierte Demonstration an den Ständen von Sony Semiconductor und FRAMOS zeigten das hohe Potenzial des Sensors für die präzisere Erkennung in der Oberflächeninspektion, für 3D-Messungen, die Querspektroskopie sowie Anwendungen in Medizin und Verkehr. Die 4-fach polarisierte Detektion vereinfacht die Stressinspektion, verbessert den Kontrast und ermöglicht die genaue Erkennung von Kratzern und Objekten. Laut der FRAMOS-Marktstudie, deren Ergebnisse ebenfalls auf der Vision vorgestellt wurden, erachten 53% der Anwender und 60% der Kamerahersteller Sensoren mit On-Chip-Polarisation als wichtig für ihre Anwendungen. Auf einem zweiten Sony-Stand wurde ein neuer Ansatz vorgestellt, bei dem Sensor-, Tiefen- und Cloud-Technologie zu neuen Anwendungen für die autonome Navigation, industrielle Prozesse und Sicherheit verschmolzen wurden. Der Sony Depthsense™ Sensor ist eine Time of Flight Lösung (ToF), von der Sony sagt, sie sei leistungsstärker und kleiner als jede andere ToF-Technologie auf dem Markt. Sie eignet sich für das flexible Messen von Kanten und Entfernungen aus kurzen und weiten Distanzen. Das Sony Micro Edge-Konzept ermöglicht Skalierbarkeit, Sicherheit und Datenschutz für 3D-Lösungen in IoT-Szenarien mit On-Board-Verarbeitung und hohen Bandbreiten. Der Micro Edge-Ansatz verbindet mehrere Geräte, um Anwendungen in der Automatisierung und Robotik mit Big Data Services zu unterstützen.


Michael De Luca, Product Marketing Manager bei ON Semiconductor
, sagt, dass der wichtige Imaging-Player den Kunden auf der Messe gleich mehrere Highlights bietet.Michael-de-LucaONtranslogoyKk4p6EZL72P6

“Wir kündigen neue CCD-Produkte an, wir präsentieren hochauflösenden CMOS-Sensoren, Geräte mit Global Shutter oder Rolling Shutter, wir zeigen hier tatsächlich ein sehr breites Portfolio.  Wenn ich mich für ein Highlight entscheiden müsste, wäre das definitiv unsere XGS-Familie, die nun viele zusätzliche Sensoren umfasst. Sie alle haben einen gemeinsamen Footprint, der eine hohe Auflösung für Kameras mit kleinem Bauraum sowie eine sehr gute optischen Leistung bei geringem Stromverbrauch und Skalierbarkeit über die gesamte Familie bietet.” DeLuca sagt weiter: “Als Lieferant von Bildsensoren sind Kamerahersteller unsere Hauptkunden. Für uns ist diese Messe ein Schaufenster; wir treffen uns mit den Herstellern, sprechen mit ihnen und entwickeln gemeinsam Strategien, um ihre Bedürfnisse zu verstehen und besser zusammenzuarbeiten. Auch unsere Vertriebspartner sind für den Erfolg im Bildverarbeitungsmarkt sehr wichtig, da sie über ein breites Wissen und umfangreiche Erfahrungen verfügen, um Kunden mit den richtigen Lösungen zu beraten.”

Hochgenaues 3D ermöglicht die Interaktion zwischen Mensch & Maschine

LampixIntel_RealSense_Logo_ColorLEDZVepQTu1snIntel zeigte gleich zwei Demo-Stationen am FRAMOS-Stand und präsentierte seine 3D-Kameras und -Module mit der Intel® RealSense™-Technologie. 3D Tracking von Personen in Echtzeit ist beispielsweise sehr hilfreich für AR/VR- und Gaming-Anwendungen und kann sowohl für UAVs und Roboter in der Industrie wie auch für Endverbraucher genutzt werden. Die Skelett-Tracking-Demo zeigte, dass die Tiefendaten der Kameras und der NuiTrack-Software menschliche Umrisse genaustens erkennen, sie an ein Skelettmodell anpassen und die exakten 3D-Positionen ausgeben können. Das System erkennt mehrere Menschen und deren Skelettgeometrie auf einmal. Die zweite Demo-Station konzentrierte sich auf die 3D-Gestenerkennung für die Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Die ausgestellte Wohnzimmerlampe war auf den ersten Blick unscheinbar, zeigte aber perfekt, wie man mit einer preiswerten Intel® RealSense™-Kamera sehr einfach interaktive Lösungen realisieren kann. Das Lampensystem nutzte die Tiefen- und RGB-Daten der eingebauten Kamera, um Gesten und Objekte zu erkennen und gleichzeitig visuelles Feedback und Unterhaltung zu bieten. Die Besucher hatten viel Spaß beim Herumspielen mit der intelligenten Lampe und Miro Mlejnek von Intel® war ziemlich beschäftigt, die unendlichen Möglichkeiten für die Erstellung interaktiver 3D- Anwendungen für Industrie- und Consumer-Szenarien erklärte.

 

Gerard-White

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ISVI hat sein neuestes 3D-Kameramodell S3 vorgestellt. Basierend auf mehr als einem Jahrzehnt Erfahrung ist die Kamera für präzise industrielle Inspektionen und Messungen ausgelegt und liefert eine Genauigkeit von bis zu 3µm und weniger. ISVI-Vizepräsident Gerard White zeigte sich sehr erfreut über das Feedback der Besucher:

“Auf der Vision sind zahlreiche 3D-Kameras ausgestellt, aber nur zwei oder drei bieten die gleiche Genauigkeit – sie sind dabei aber viel teurer als unser S3-Modell”, sagt er. Die ISVI 3D-Lösung zielt auf die hochpräzise Inspektion im Halbleitermarkt sowie auf Teilevermessung und -inspektion in der Produktionsautomatisierung oder bei Offline-Anwendungen. Für White, der mit seinem Team am FRAMOS-Stand präsent war, steht eine Teilnahme an der Vision außer Frage: “Der Markt der industriellen Bildverarbeitung ist so überschaubar, dass nur ein Unternehmen, welches seine Produkte hier zeigt, wahrgenommen wird und echte Bekanntheit erlangt.”

Für Machine Vision-Anwendungen hat ISVI die neue Razor-Kameraserie auf den Markt gebracht, die 50 Megapixel und hohe Bildraten bietet. Die Produktlinie wurde mit dem Innovators Award 2018 des renommierten Vision Systems Design-Magazins ausgezeichnet. 

Geschwindigkeit ist immer “en vogue”

John Ilett, Gründer und CEO von Emergent Vision Technologies (EVT) war mit der Vision Show 2018 ebenfalls sehr zufrieden:

John-Ilett Emergent_Innovators-Award“Die Präsentation unserer neuen Technologien ist für EVT von entscheidender Bedeutung. Die Branche ist auf Übertragungsgeschwindigkeit gepolt, vor allem Echtzeitanwendungen akzeptieren keine Latenzen.” Emergent hat kürzlich seine neuen 25GigE-Kameras vorgestellt, die damit einen nochmals beschleunigten und gleichzeitig bewährten GigE-Geschwindigkeitsstandard für die Industrie bieten. Die Kameras von EVT sind als ACCEL-Zeilenkameras für Machine Vision und als BOLT-Flächenkameras für Anwendungen in den Bereichen Virtual Reality, Sport und Unterhaltung verfügbar. Die BOLT-Serie bietet die neuesten Sensoren der 2. und 3. Generation Sony CMOS Pregius mit Auflösungen zwischen 0,5 bis 30 Megapixel, sowie für Kabellängen bis zu 10 km und sehr geringer CPU-Auslastung. “Unsere Kunden profitieren von der außergewöhnlichen Qualität der Sony-Sensoren, welche ihnen die benötigte Auflösung bei gleichzeitig hohen Bildraten bieten”, fasst Ilett die Hauptvorteile zusammen. Emergent wurde mit zwei Vision Systems Design Innovators Awards ausgezeichnet und erhielt Gold für seine ACCEL-Zeilenkameras und Platin für seine BOLT-Flächenkameras.

 

Pyxalis-StandPyxalis, der Spezialist für kundenspezifische Sensoren, präsentierte am FRAMOS-Stand eine breite Palette von custom- und semi-custom-Lösungen, um individuelle Sensoren für spezifische Anforderungen und anspruchsvollste Anwendungen zu entwickeln. Mit ihrer tiefgreifenden Erfahrung und hochwertigen Sensoren zeigt das französische Unternehmen jetzt, dass sie mit der Möglichkeit, auf bestehende Sensoren zuzugreifen, auch einen breiteren Markt ansprechen.

“Im Mittelpunkt der Messe stand unser kleiner Robin-Sensor, ein echter CDS Global Shutter HDR CMOS-Imager mit MIPI-Schnittstelle, ASIL-Unterstützung und anderen Sicherheitsfunktionen für die HDR-Bildverarbeitung, den Automobilmarkt, aber auch für Anwendungen in der Überwachung und ITS”, sagt Benoit Dupont, Business Development Manager von Pyxalis. “Wir freuen uns über die große Aufmerksamkeit, die „Robin“ in der Industrie hervorgerufen hat. Der Sensor hat eine Pixelgröße von 3,2 µm, kommt in Versionen zu 1,6 und 2,3 MP und verfügt über artefaktfreies In-Pixel-HDR mit minimalem Ausleserauschen und einer Dynamik von bis zu 98 dB. Er liefert bis zu 75 fps bei voller Auflösung und arbeitet in einem Temperaturbereich von -40°C bis +125°C, was ihn zu einem perfekten Kandidaten für Automobil-, Industrie- und Outdoor-Anwendungen macht.”

Nicht nur ein Trend: Embedded Vision

PDF-IconDie FRAMOS Marktstudie 2018, die auf den von der Messe veranstalteten Industrial Vision Days vorgestellt wurde, fasste die wichtigsten Trends in der Bildverarbeitungsbranche zusammen. Anwender und Hersteller gaben tiefe Einblicke in die wichtigsten Anwendungen, das Preisniveau, ihre Lieblingsmarken und die technischen Treiber, welche die Märkte prägen. Es besteht kein Zweifel: Die Branche verändert sich in Richtung Embedded Vision. Maschinen und Geräte, die sehen können, werden die neue Normalität sein. Für Industrie- und Konsumgütermärkte benötigen Visionssysteme eine vereinfachte Entwicklung, leistungsfähige Hardware und AI/Deep Learning-basierte Software. Insbesondere ein modularer Ansatz bringt die gewünschte Standardisierung und Skalierbarkeit. Dies, kombiniert mit dem allgemeinen technologischen Fortschritt und der Miniaturisierung, fördert das weitere Wachstum der Embedded Vision.

Das Vision-Team der Messe Stuttgart unter der Leitung von Florian Niethammer kann sehr stolz auf die diesjährige Veranstaltung sein. Die Vision hat mit einem Plus von 14% neue Besucherrekorde erzielt und erneut bewiesen, dass sie die Weltleitmesse der Branche ist. Alle Stimmen zusammenfassend war die Vision für drei Tage der Puls der der Branche und bot die perfekte Gelegenheit, Unternehmen, Kunden und Ingenieure in eine führende Position zu bringen, für 2019 und weit darüber hinaus.

 

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